Stand Januar 2019 : B-Plan, Erbbaurechtsvertrag, Spendenmauer!

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Liebe FV-Mitglieder, liebe Förderer, Freunde und Unterstützer der Pfadfinderei in Aumühle!

Es hat sich vieles getan im vergangenen Jahr und für das kommende haben wir uns wieder viel vorgenommen. Als Aufschlag ein kurzer Bericht über Fortgang und Stand unseres Projektes „Heimbau“. Vorweg ein Satz zum Stamm Sachsenwald, der hoffentlich schon sehr bald in das neue Haus einziehen kann :

Der Aumühler Stamm hat derzeit rund 55 Mitglieder in 5 Gruppen, so dass jeden Tag der Woche ein Heimabend stattfindet. Im Sommer fanden wie jedes Jahr wieder die Gruppenfahrten ins Ausland statt. Es ging nach Kroatien, Slowenien, Schweden und in die Sächsische Schweiz.

In großem Rahmen haben wir das 40-jährige Bestehen des Stammes an Pfingsten mit einem Jubiläumslager gefeiert. Insgesamt waren über hundert aktive und ehemalige Mitglieder auf dem Lagerplatz in der Nähe von Lauenburg bei sonnigem Frühsommerwetter mit dabei!

Nun zu unserem Projekt :

In struktureller Hinsicht wurden im abgelaufenen Jahr wichtige Fakten für die Verwirklichung unseres Traumes von eigenen Räumen für die Jugendarbeit der Pfadfinder in Aumühle geschaffen.

Nach fast zweijähriger Verzögerung ist seit Dezember 2018 endlich der B-Plan 11a rechtskräftig, der die Bebauung auch für das Pfadfindergrundstück am Aumühler Sportplatz regelt.

Für uns als Förderverein bedeutet das, dass wir einen Bauantrag stellen können. Ein gültiger B-Plan ist auch die Grundvoraussetzung für die Freigabe der Fördermittel aus öffentlicher Hand. Die Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrages mit der Gemeinde Aumühle für „unser“ Grundstück, ebenfalls im Dezember, ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum neuen Pfadfinderheim.

Beim Sommerfest der regionalen Service-Clubs im September kamen rund 3000,- Euro an Spendengeldern zusammen, welche komplett der Unterstützung der Pfadfinder zugedacht sind.

Unser herzlicher Dank gilt dem Lions Club Hamburg Sachsenwald, dem ZONTA Club Aumühle-Sachsenwald, dem Rotary-Club Hamburg Bergedorf, dem Round Table 41 Hamburg Sachsenwald, dem e-Rotary Hanse und der Kirchengemeinde Aumühle.

Dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume LLUR, einer tragenden Säule unseres Finanzierungskonzeptes, konnten wir im Rahmen einer Projektpräsentation im Mai unsere Pläne noch einmal aktualisiert und detailliert vorstellen.

Wir sind also ein gutes Stück weiter gekommen, aber noch nicht am Ziel. In den drei Jahren seit der Aufstellung unseres Kostenplans mussten wir diesen mehrfach an die aktuell stetig steigenden Kosten in der Baubranche anpassen. Wir schätzen, dass die Baukosten die 200.000-Euro-Marke übersteigen könnten und sind daher sicher, vor Baubeginn mehr Geld zu benötigen, als ursprünglich angenommen.

Hierzu möchten wir im neuen Jahr noch einmal gemeinsam alle Kräfte bündeln: Ab sofort haben wir auf unserer Internetseite eine so genannte Spendenmauer am Start:

Steine Spenden

Die virtuelle Mauer ist als weiterer Finanzierungsanschub gedacht, bei der Geldspenden für einzelne oder mehrere Steine einer virtuellen Mauer getätigt werden können. Wir erhoffen uns – bildlich ausgedrückt – eine oder mehrere Wände des neuen Pfadfinderheimes über diese Zuwendungen finanzieren zu können.

Zwischen einem und vierhundert Euro gibt es jeden Steinwert nur einmal. Höhere Spenden sind selbstverständlich auch erlaubt. Die ganz niedrigen Summen sind für Kinder aus dem Stamm vorgesehen.

An dieser Stelle gleich noch ein weiteres Hilfegesuch: Für unsere weitere Planung benötigen wir Baufirmen verschiedener Gewerke. Die Auftragslage ist gut, alle Firmen sind ausgelastet. Falls jemand hier Kontakte hat, sind wir über eine Vermittlung und für Ansprechpartner sehr dankbar.

Unser Arbeitskreis im Förderverein trifft sich weiterhin einmal monatlich, um anstehende Aktionen zu besprechen und Aufgaben zu verteilen.

Als nächstes stehen die Architektenplanung im Januar und das Ermitteln der Bodenbeschaffenheit im Februar auf dem Programm. Danach können wir den Bauantrag stellen und mit dem Einholen von Angeboten verschiedener Firmen beginnen.

Wir hoffen, im neuen Jahr mit den nun geschaffenen Voraussetzungen endlich auch sichtbare Fortschritte machen und den ersten Spatenstich für den Bau des Pfadfinderheims verkünden zu können. Der aktive Kern des Fördervereins besteht aus einer kleinen Runde und kann für die anstehende Bauphase gerne noch tatkräftige Unterstützung gebrauchen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für die großartige Unterstützung durch Mitgliedschaft, Spenden, Rat und Tat und für Eure Geduld und Euer Vertrauen in das Projekt.

Wir wünschen Euch und unserem gemeinsamen Vorhaben ein hervorragendes Jahr 2019.

Auf Gutes Gelingen und „Gut Pfad“,

Euer Förderverein Stamm Sachsenwald, im Januar 2019